Kirsten Döpp, Wormser Str. 144, 68623 Lampertheim
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Ernährungsberatung & Naturheilkunde
Was tun bei Zwingerhusten?

Erkennen, richtig reagieren, andere schützen

Wer kennt die Fragen nicht, die in diversen Facebook Gruppen gestellt werden nach dem, was man als Ausstattung für einen Wurf unbedingt daheim vorrätig haben muss. Nabelklemmen, Calcium natürlich, es gibt einiges, was sich definitiv immer wiederholt und was wirklich jeder kennt. Oder die meisten.
Retterspitz gehört definitiv nicht dazu. Ich wette, dass auch hier der ein oder andere Leser geneigt ist, den Kopf zu schütteln mit der Frage, was das nun wieder ist.

Erkennen, richtig reagieren, andere schützen

Heute morgen habe ich die Info erhalten, dass „Zwingerhusten“ rumgeht und „den wohl jemand mit reingebracht hätte.“

Hmmmmm – wir gucken uns das mal kurz zusammen an.

Grundsätzlich ist der sogenannte Zwingerhusten das, was wir bei uns Menschen als „infektiöse Bronchitis“ bezeichnen würden.

Mit Tröpfcheninfektion übertragen kommt es zu einem trockenen Husten, meist mit einfachem Verlauf, aber gerade junge Hunde oder unsere Senioren kann es schon mal mehr aus der Bahn werfen, dann sollte man den Patienten dringend und zeitnah beim Tierarzt des Vertrauens vorstellen.

Für die Unterstützung des Immunsystems kann vorbeugend eine Hagebutten-Kur im Herbst eingesetzt werden. Ist die Bronchitis erst mal da, hilft unterstützend der Propolis-Sirup für Mensch und Hund. Ich habe ihn – genau wie Retterspitz – immer in meiner Hausapotheke griffbereit daheim. Und ich gebe u.a. unterstützend den Infekt-Komplex-L dazu. Den nehme ich übrigens auch selbst bei Erkältungen.

Zuletzt noch eine Anmerkung: bei gutem Immunsystem können sich die Symptome auf ein paar kleine Huster begrenzen, die der Hund vielleicht nur nach einer Belastung zeigt und die sich nicht wirklich von dem Husten unterscheiden, den der Hund zeigt, wenn er sich verschluckt hat. Hier hilft genau Hinschauen und Ehrlichkeit zu sich selbst .

Mit einer Inkubationszeit, die bei 2 Tagen anfängt, aber auch über 1 oder 2 Wochen gehen kann, ist es nicht immer böse Absicht des Hundehalters, manchmal ist sein Hund einfach (noch) symptomfrei.
Vorbeugend kann man z.B. Großveranstaltungen meiden, Abstand halten, nur eigene saubere Trinknäpfe nutzen und bei Verdacht, dass der Hund etwas hat, wirklich einfach „mit seinem Hintern daheim bleiben“.

Wie bei uns Menschen auch hilft es im Heilungsverlauf, wenn man Ruhe hält und dem Körper somit die Chance gibt, dem Infekt den Gar auszumachen.

Nachtrag: die Impfung gegen Zwingerhusten ist möglich, aber mit der Grippeimpfung vergleichbar: sie bietet keinen vollständigen Schutz und verhindert nicht die Infektion, aber sie kann Symptome mildern.


Möchtest Du Deinen Hund fit machen und etwas für sein Immunsystem tun, sprich mich gerne an.

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